Künstliche Intelligenz

Das Positionspapier greift die allgemeinen Kernanforderungen auf, die die Kommission der Europäischen Union im April 2019 formuliert hatte. Sie konkretisiert die Anforderungen an KI für den Bereich der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Denn durch KI eröffnen sich bei Diagnose- und Therapieverfahren sowie in der Rehabilitation und Pflege große Chancen der Unterstützung. Auf der anderen Seite können ein unverantwortlicher Einsatz oder technische Ungenauigkeiten schwerwiegende Folgen haben.
KI-Systeme dürfen den Menschen nicht ersetzen
Die erste Kernforderung lautet: Menschliches Handeln und menschliche Aufsicht haben Vorrang. Das bedeutet u. a., dass ...
- KI-Systeme lediglich unterstützende Funktion haben.
- die Entscheidungshoheit in Gesundheitsfragen beim Patienten bleibt.
- ethisches Handeln nur durch den Menschen selbst erfolgen kann.
KI muss für die Vertrauenswürdigkeit bestimmte Kriterien erfüllen
Bei der zweiten Kernanforderung geht es um die technische Robustheit und die Sicherheit. So sagt die GVG, dass dafür u. a. folgende Kriterien erfüllt sein müssen:
- ձä,
- Risikotransparenz,
- üڲ,
- Robustheit bzw. eine Einstufung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens,
- Sicherheit vor Manipulation,
- Schutzvorkehrungen gegen Fehlfunktionen.
- eine KI-Zertifizierung sowie
- die Möglichkeit für den Menschen, die KI jederzeit abschalten zu können.
Datenschutz und Transparenz sind weitere Kernanforderungen
Die weiteren Kernanforderungen beziehen sich auf die Themenbereiche
- Privatsphäre und Datenqualitätsmanagement,
- Transparenz,
- Vielfalt, Nichtdiskriminierung und Fairness,
- gesellschaftliches und ökologisches Wohlergehen sowie
- die Rechenschaftspflicht.
Das GVG-Positionspapier zu den Kernanforderungen an künstliche Intelligenz beim Einsatz im Gesundheitswesen finden Sie .
-
Bildschirmbrille: Fragen und Antworten
3.082
-
Wiedereingliederung - was ist zu beachten?
2.9801
-
Arbeitsmedizinische Vorsorge: Pflicht oder freiwillig?
2.157
-
Was tun, wenn der Frosch nicht verschwinden will
830
-
Arbeitsstättenverordnung: Wann ist ein Pausenraum Pflicht?
763
-
Dürfen Mitarbeiter frei bestimmen, wie sie ihre Pause verbringen?
598
-
Wutausbrüchen am Arbeitsplatz souverän begegnen
492
-
Gefahr durch Epoxidharz wird unterschätzt
348
-
Wenn ein Mitarbeiter nachts nicht mehr arbeiten darf
294
-
Drei-Schicht-System: Grundlagen, Funktionsweise und Arbeitsschutz
269
-
Gewinnbringende Verknüpfung von Arbeitsschutz und BGF
10.04.2025
-
Dürfen Mitarbeiter frei bestimmen, wie sie ihre Pause verbringen?
07.04.2025
-
Fragmentierte Arbeitszeiten verbessern Work-Life-Balance nicht
04.04.2025
-
Mit BGM fit durch die Menopause
03.04.2025
-
Soziale Konflikte am Arbeitsplatz: Beispiele und Lösungen
01.04.2025
-
DGUV Barometer zeigt deutlichen Negativtrend auf
31.03.2025
-
Psychische Erkrankungen verursachen mehr Fehltage
26.03.2025
-
Leistungsminderung durch Lärm: Bedeutung der subjektiven Wahrnehmung
21.03.2025
-
Steigende Sitzzeiten bedrohen die Gesundheit
13.03.2025
-
Mobbing am Arbeitsplatz betrifft vor allem junge Menschen
10.03.2025